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Ärgerliche Punktverluste, aber ein Derbysieg

Die SVE-Zweite verliert nach einer Führung den Faden. Die Dritte holt fast einen 0:3-Rückstand nach der Pause auf. Erfolgreich war dafür die Vierte, die den Lokalrivalen mit 7:2 nach Hause schickte. Für die Frauen war Bork zu stark.

Für die SVE-Zweite war ein Punkt bei der SpVg Bönen II eigentlich zu wenig. Die Heessener dominierten auf fremden Platz die erste halbe Stunde, schafften aber nicht mehr als das 1:0 durch Matthias Chrismann per Foulelfmeter (30.). Zu wenig, zumal die Gäste kurz darauf ihren Gegner zum Toreschießen einluden. Ein leichtfertiger Ballverlust führte Sekunden später zum Ausgleich.
Danach verlief die zusehends verflachende Partie auf Augenhöhe. Der SVE hatte zwar mehr Ballbesitz, die Bönener verteidigten aber mit viel Einsatz und ließen kaum Chancen zu. Und wenn, war da noch Roger Keil. Der Bönener hatte in der ersten Hälfte noch als Stürmer gespielt, wechselte in der Pause für den verletzten etatmäßigen Keeper ins Tor. Er parrierte nach einer Stunde glänzend im Eins-Gegen-Eins gegen den eingewechselten Luca Pätzold und war auch in der Schlussphase präsent, als er den Versuch von Maik Dann zur Ecke lenkte (87.). Die Hereingabe landete im Fünfmeterraum bei Christian Ahlke, der aber im Gewühl den Ball nicht im Tor unterbrachte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Heessen längst dem Gegner angepasst, und hatten sogar noch Glück, dass dieser die teilweise haarsträubenden Fehlpässe im Spielaufbau nicht mit einem Kontertor bestragte.

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Für die SVE-Dritte wird es wieder enger im Abstiegskampf. Zum einen kassierte die Eintracht erneut eine unglückliche Niederlage gegen einen Mitkonkurrenten und unterlag dem Drittletzten VfK Nordbögge II zuhause mit 2:3. Zum anderen gewann Schlusslicht Lohauserholz IV, wodurch der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf fünf Zähler schrumpfte.
Gegen Nordbögge waren die Heessener eigentlich gut im Spiel und hatten den Gegner eigentlich im Griff. Drei grobe Fehler, bei denen jeweils die Abstimmung nicht passte, nutzte der Gast aus Nordbögge bis zur Halbzeit zu drei Toren. Trotz des Rückstandes gab der SVE nicht auf. Die zweite Hälfte gestaltete der Gastgeber spielerisch überlegen. Und jetzt münzte Heessen die eigene Leistung auch endlich in Tore um. Marcel Kelling verkürzte durch einen verwandelten Elfmeter (58.). Auf der anderen Seite bekam der VfK direkt im Gegenzug ebenfalls einen Strafstoß zugesprochen, den aber Keeper Sebastian Müser hielt. Trotz einer Ampelkarte verkürzte den SVE durch einen herrlichen Treffer - wieder durch Kelling. Die Aufholjagd wurde am Ende leider nicht belohnt, da die Eintracht hochkarätige Chancen liegen ließ. Der Gast bejubelte die am Ende unverdienten Punkte. Jetzt heißt es für den Aufsteiger, sich zu sammeln und die Köpfe freizubekommen. Das nächste Spiel findet erst in zwei Wochen statt.

Sebastian Müser Medium
Sebastian Müser hielt seine Mannschaft mit einem parierten Elfmeter im Spiel.

Die SVE-Vierte siegte im Lokalderby gegen Yunus Emre HSV II. 7:2 hieß es am Ende für die Eintracht, die damit weiter Tuchfühlung nach oben hält. Mit einer starken ersten Hälfte legte der Gastgeber in Marienstadion den Grundstein zum Sieg. Yunus Emre beantwortete zwar die frühe Führung durch Melik Aydin in der achten Minute postwendend, doch letztlich war der SVE überlegen. Auch nach dem 2:1 durch Hossein Soltani (17.) glich der Gast wieder aus (23.), dann war aber nur noch die Eintracht am Drücker. Bekir Cura (28.), Aydin (38.) und Soltani (41.) sorgten für die beruhigende 5:2-Pausenführung. Danach passierte lange nichts, erst in der Schlussphase markierten Calvin Ackermann (84.) und erneut Soltani (85.) die Tore zum 7:2-Endstand.
Eine gute Nachricht gab es für die SVE-Vierte zusätzlich. Die IG Bönen III trat zum dritten Mal nicht an und wird aus der Wertung gestrichen. Dadurch hat auch die Heessener Niederlage gegen das vormalige Kellerkind keine Bedeutung mehr.

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Hossein Soltani traf im Derby dreimal.

Die SVE-Frauen verloren bei der jungen wie starken Mannschaft des PSV Bork mit 0:7. Dabei geriet die erste Halbzeit daneben, in der sich Heessen fünf Gegentore fing. Nach dem Wechsel agierte der SVE deutlich kompakter. Erst in der Schlussphase fielen die zwei weiteren Treffer, als beim Gast die Kräfte etwas nachließen.