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Skandal überschattet Fredys Abschied

Tumulte beim Spiel der Dritten sorgen für die Polizei am Platz. Dabei wollten die Heessener nur Fredy Oppotsch würdevoll verabschieden.

Für die Heessener ging es beim TuS Germania Lohauserholz V noch um den dritten Platz, für den ein Sieg nötig war. Der gelang auch mit einem 4:2. In der ersten Halbzeit schien alles schon klar. Der SVE verdiente sich eine 3:0-Führung durch Daniel Pilawa (13.) und Marcel Kelling (16.,20.), der damit Torschützenkönig der Mannschaft ist. Doch in der zweiten Halbzeit ging es richtig zur Sache und ein wenig drunter und drüber. Der Gastgeber ließ 15 Minuten vor Schluss in einer harmlosen Aktion sogar die Fäuste fliegen, was am Ende auch einen Polizeieinsatz auslöste, den die Heessener anforderten. Schon zuvor hatten die Hölzkener die ganze Zeit über provziert. Die richtige Antwort gab der SVE, der anschließend den Deckel drauf machte und am Ende Drittter der Kreisliga D1 wurde.

Im Vorfeld der Partie ließ es sich der Vorstand nicht nehmen, eine kleine Überraschung für Fredy Oppotschs Verdienste, zu überreichen. Der Altmeister beendete nach über 30 Jahren seine Senioren-Laufbahn und wird nur noch in der Not auflaufen. Auch die Mannschaft schloss sich an, die Oppotsch als Kapitän aufs Feld auflaufen ließ. Unter Applaus gab man Fredy noch mal die Ehre und bei seiner Auswechslung und einem Kaltgetränk in der Kabine, wurde diese grandiose Karriere erstmal als für beendet erklärt. Oppotsch wird in den Alten Herren weiterkicken, wo er auch gleich drei "Altersklassen" überspringen könnte. Schließlich darf er schon in der Ü50 auflaufen.

Die dritte Mannschaft hat sich zu den Vorkommnissen auf dem Platz einen Bericht an den Verband geschrieben. Vor allem in der zweiten Mannschaft wurden die Heessener mehrfach beleidigt und extra gefoult. Der Schiedsrichter griff nicht schützend ein. Nachdem sie die Polizei gerufen haben, stellten die Heessener Anzeige gegen zwei TuS-Spieler. Auch nach dem Schlusspfiff hörten die Beleidigungen und Provokationen auch von Zuschauern gegenüber den SVE-Akteure nicht auf.