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Hohes Niveau beim internationalen Turnier

Der namhafteste Verein, der im Marienstadion zu Gast war, hätte beim internationalen U 8-Jugendfußballturnier auch beinahe den größten Pokal mit nach Hause genommen. Erst im Endspiel gegen Luton Town kassierte der Nachwuchs von Juventus Turin seine erste Niederlage. Die Veranstaltung mit Mannschaften aus halb Deutschland und acht Ländern Europas war für den gastgebenden SVE Heessen viel Arbeit, aber auch ein großer Erfolg.

Nach dem Finale, das die Engländer mit 4:1 gewannen, muste es allerdings schnell gehen. Gemeinsam mit dem fünftplatzierten FC Genua fuhren die Endspielgegner mit dem vom SVE organisierten Bus zum Flughafen, wo schon bald die Flieger starteten. Alle kamen aber rechtzeitig, wie Heessens Jugendleiter Ingo Philippi in Erfahrung brachte. „Leider mussten wir aber die Siegerehrung etwas kürzen, so dass sie nicht so ausführlich ausfiel, wie es die Spieler verdient gehabt hätten.“ Am Sonntagnachmittag ging ein langes Wochenende im Marienstadion zu Ende, bei dem sich die Helfer des Ausrichters nach vielen Vorbereitungen auf der Anlage schon am Freitag um die Ankunft der Teams gekümmert hatten. So traf Genua erst um kurz vor Mitternacht ein – und dann mussten die Jungen noch zu den verschiedenen Gasteltern in Heessen gebracht werden.

Es war eine von vielen Bewährungsproben, die die Jugendabteilung des SVE meisterte. So erhielten alle Mannschaften während der Turniertage ihr Mittagessen im ein paar Meter entfernten St. Marienheim. Bei den kalten Temperaturen mussten sich die Helfer dick einpacken, viele Kinder trugen auch während der Partien Mütze, Handschuhe und langen Hosen. „Wir haben aber bei den Hagelschauer nicht unterbrechen müssen“, meinte Philippi zur bereits schon vierten Auflage des Frühjahrscups. Immerhin: Im neuen Vereinsheim konnten sich die Gäste jederzeit aufnehmen, was viele auch gerne annahmen und den Wirten viel zu tun bescherten.

Erstmals hatten die Heessener U 8- statt U 12-Teams – also die F- statt die D-Junioren – ins Marienstadion eingeladen. „Der einzige Unterschied war, dass jetzt jede Mannschaft ihren Fanclub mithatte“, zog Philippi einen Vergleich. Die zahlreich mitgereisten Eltern von Vereinen wie Juventus, Stuttgarter Kickers, SV Schwechat Wien, FFC Moskau und Zenit St. Petersburg hatten Fahnen dabei und feuerten lautstark an – die Anhänger des FC. St. Pauli sogar mit Trommeln. Auf dem Platz boten die Talente viel Klasse. „Die spielen schon einen Fußball“, war Philippi

begeistert: „Nach jedem Pass wird schon geguckt, wo sie weiterspielen können.“ Auch Kevin Messner, Benedikt Vogel und Jannik Meeß aus der ersten Mannschaft der Eintracht, die wie die eigenen Schiedsrichter und einige A-Junioren des SVE die Partien leiteten, staunten manches Mal.

Für eine Überraschung aus heimischer Sicht sorgte die F2, die in ihrer Gruppe nicht nur beim 0:3 gegen Juventus überzeugte, sondern sich hinter den Italienern auch Rang zwei sicherte. In der anschließenden Goldrunde gab es zur Belohnung namhafte Gegner, gegen Genua, FC Utrecht, 1. FC Köln, FC St. Pauli und Waldhof Mannheim aber auch nichts mehr zu holen.

Der TSV Reichenbach, dessen Senioren in der Landesliga Mittelbaden antreten und den der SVE in der Gruppe noch hinter sich gelassen hatte, kämpfte sich bis auf Rang drei vor, schlug im kleinen Finale Slask Breslau mit 2:1. Die Heessener F1 durfte als U 9-Altjahrgang mit einer Ausnahmegenehmigung für den Gastgeber teilnehmen. Hinter Köln und Genua belegte sie in der Vorrunde Platz drei. Es hätte für die Goldrunde gereicht, doch das war laut Statuten verboten, weswegen das Team in der Silberrunde spielte.

Eine Bildergalerie gibt es auf wa.de: https://www.wa.de/sport/hamm/internationales-jugendturnier-heessen-12190555.html