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Neue Gesichter im Vorstand

Greiß ersetzt Nillies als 2. Vorsitzender, Rühl und Kämper werden Geschäftsführer - Großer Applaus für Bodo Brinkötter, der seine Ämter niederlegt.

 Unerwartet große Bewegung gab es im Vorstand des SVE Heessen bei der Jahreshauptversammlung am Freitag. In der Gaststätte „Zum Kappenbusch“ wurden ein 2. Vorsitzender sowie die Geschäftsführung neu besetzt.

Gleich zu Beginn erklärte Bodo Brinkötter, dass er mit sofortiger Wirkung von seinen Posten als Geschäftsführer und Jugendgeschäftsführer zurücktritt. Brinkötter hatte dem SVE sieben Jahre lang Stunden seiner Freizeit geopfert und den Verein dabei durch schwierige Zeiten geführt. In der damals auf Talfahrt befindlichen Jugendabteilung hatte er zudem einen großen Anteil an der erfolgreichen Trendwende. Der 1. Vorsitzende Markus Röser dankte Brinkötter für die sein Engagement. „Dass Bodo nicht mehr weitermacht, tut uns unheimlich leid“, sagte er, als er Brinkötter und seiner Frau kleine Präsente überreichte.

Mit Carsten Nillies trat zudem einer der beiden 2. Vorsitzenden aus beruflichen Gründen zurück. Er wolle sich aber weiter bei Projekten des SVE wie dem Tanz in den Mai und dem Rehbein-Turnier einbringen, erklärte er. Somit rückten also die Wahlen in den Mittelpunkt der 70-minütigen Versammlung. Dirk Grünendahl wurde als 2. Vorsitzender im Amt bestätigt, ihm steht künftig Martin Greiß beiseite, der mit einer Gegenstimme als Nachfolger von Nillies gewählt wurde. Greiß war vor über fünf Jahren aus dem Vorstand ausgeschieden, nachdem er zuvor mitfederführend bei der Verschmelzung des SCE und SV 26 sowie beim Bau des Kunstrasenplatzes gewesen war. Als 2. Schatzmeister einigte sich die Versammlung auf eine Wiederwahl von Martin Grasse.

Etwas komplizierter gestaltete sich die Sache in punkto Geschäftsführung. Zunächst wurde Andreas Kämper mit geschäftsführenden Aufgaben in den erweiternden Vorstand gewählt, da der SVE zuvor keinen 2. Geschäftsführer hatte. Für Brinkötter setzte der Vorstand Konstantin Rühl für ein Jahr kommissarisch ein. Rühl spielte seit der Jugend im Marienstadion Fußball gespielt, trainiert derzeit eine Jugendmannschaft und ist für Westfalia Rhynern aktiv.

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Der neue Vorstand des SVE (so weit anwesend). Von links: Ingo Müller (Vorsitzender Kita-Förderverein), Sebastian Nowak (Sozialwart), Dirk Grünendahl (2. Vorsitzender), Konstantin Rühl (kommisarischer Geschäftsfüher), Markus Röser (1. Vorsitzender), Andreas Kemper (Vorstandsmitglied mit geschäftsführenden Aufgaben), Peter Kratzat (1. Schatzmeister), Ralf Reich (AH-Vorsitzender) und Martin Greiß (2. Vorsitzender).

 Schlechte Nachrichten hatte Schatzmeister Peter Kratzat zu berichten. Im Geschäftsjahr 2017 sammelte der SVE ein deutliches Minus an. Kratzat erklärte allerdings, dass Buchungen erst nach dem Abschlussbericht erfolgten, zudem einige Einmalzahlungen getätigt worden seien, und wies darauf, dass mit dem Anheben der Mitgliedsbeiträge im Vorjahr schon Maßnahmen ergriffen worden seien. Der Vorstand gab sich zuversichtlich, in kurzer Zeit wieder schwarze Zahlen auf dem Konto zu präsentieren. Die Kassenprüfer Cedric Packheiser und Olaf Wyludda bestätigten eine einwandfrei geführte Kasse, woraufhin die Versammlung den Vorstand einstimmig entlastete. Für den ausscheidenden Wyludda wurde Jochen Bücker zum Kassenprüfer gewählt.

Jugendleiter Ingo Philippi berichtete von der florierenden Jugendabteilung, die in dieser Saison 14 Mannschaften im Meisterschaftsbetrieb gemeldet hat, die älteren Jahrgänge sind dabei durchgehend zurück in der Kreisliga A. Das vor einigen Jahren ausgearbeitete Jugendkonzept habe die zweite Stufe erreicht. Mit fleißigen Helfer gelingt es dem SVE übers Jahr verschiedene Turniere für alle Altersklassen zu organisieren – das internationale Turnier nach Ostern mit Teams aus vielen Ländern und Mannschaften von Profiklubs ist dabei der Höhepunkt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für das Rehbein-Jugendturnier.

Der Sportliche Leiter Jens Heusener blickte auf den guten Saisonstart der ersten Mannschaft, die seiner Meinung nach allerdings lernen müsse, mit dem selbstbewusst formulierten Aufstiegsziel umzugehen. Die Zweite und Dritte spielen nach ihren Aufstiegen eine ordentliche Rolle in ihren neuen Klassen. Da die Eintracht zur Spielzeit 2018/2019 auch ein viertes Team unter der Leitung von Bahattin Sezgün gemeldet hat, ist der SVE derzeit in jeder der vier Kreisligen vertreten. Sorgen bereiten die Frauen, die trotz eines 19er Kaders bislang meist in Unterzahl antreten mussten. Die Alten Herren vermeldeten 75 Mitglieder und regelmäßige Spiele, beklagen allerdings Nachwuchsprobleme. Bei der Gymnastik-Abteilung läuft es rund.

Zu guter Letzt berichtete Ingo Müller vom Stand der Fortschritte beim Kita-Bau. Neben der Leiterin Natalie Helbert sind bereits acht Erzieherinnen eingestellt, weiteres Personal soll folgen. Das Erdgeschoss kann Ende November bezogen werden, damit im Januar die Türen für 65 Kinder (darunter einige U3) geöffnet werden können. Die obere Etage mit dem Vereinsheim und den Büroräumen werden Mitte Dezember übergeben. Der Finanzrahmen des 2,5 Millionen Euro Projektes werde laut Müller durch in der Planung nicht vorherzusehende Dinge um 3 Prozent überzogen.

Zum Abschluss sicherte Röser zu, die Jahreshauptversammlungen demnächst wieder wie früher im Mai abzuhalten, damit zwischen den Abteilungsversammlungen und dem finanziellen Jahresabschluss nicht so viel Zeit vergeht.