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Zweite endgültig Meister

Erste festigt dritte Platz; Zweite holt den letzten fehlenden Punkt, Dritte mit bitterem Remis. Frauen zeigen Moral, haben aber Pech.

 

Die SVE-Erste hat am drittletzten Spieltag den dritten Platz gefestigt. Gegen den von Ex-Trainer Marian Christel betreuten BV 09 Hamm setzten die Heessener auch ihre torreichen Spiele fort. 5:1 hieß es am Ende für die Eintracht. Es dauerte bis zur 37. Minute, bis Kevin Messner den Torreigen eröffnete. Keine zwei Minuten später glich der Ex-Heessener Meik Grela aus. Für die Pausenführung des SVE sorgte Julian Bergholz (42.). Nach dem Wechsel verschoss in Dominik Derksen ein weiterer früherer Heessener einen Elfmeter (56.). Dann war wieder der SVE am Zug. Marvin Sachweh traf zum 3:1 (67.), Messner zum 4:1 (77.) und Tim Köhler in der Nachspielzeit zum 5:1-Endstand.

Mit einem 2:2-Remis hat die SVE-Zweiten die Meisterschaft endgültig perfekt gemacht. In der zehnten Minute brachte Maik Dann die Heessener in Führung. Der VfL glich jedoch per Elfmeter aus. Zwingende Torchancen blieben in der Folge aus. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Roten den Druck und erspielten sich zahlreiche Chancen. Allerdings war es der Gast, der plötzlich mit 2:1 durch einen erneuten Elfmeter in Führung ging. Wenige Minuten später zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt, dieses Mal aber für die Heessener. Matthias Chrismann ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß. Bis zum Schlusspfiff blieb es dann beim 2:2. Mit diesem Remis machten die Roten ihrem Coach Matthias Bsufka das perfekte Geburtstagsgeschenk - die Meisterschaft.

Die SVE-Dritte hat im Spiel um Platz drei gegen den Vierten SG Isenbeck ein 3:3 geholt. Eine gefühlte Niederlage, denn die Heessener kassierten am Maxipark den Ausgleich in der siebten Minute der Nachspielzeit. In die letzten zwei Spiele geht die Eintracht nun mit einen Punkt Vorsprung. Die SG geriet nach einer halben Stunde nach einer Roten Karte in Unterzahl, kurz zuvor hatte Dominic Otto zum 1:0 für den SVE getroffen. Die Isenbecker glichen nach einer Stunde aus, dann drehten aber Patrick Winkler (64.) und Marcel Kelling (70.) die Weichen eigentlich auf Sieg. Fünf Minuten vor Schluss verkürzte jedoch die SG per Strafstoß auf 2:3. Es folgte eine Rote Karte für die Eintracht, eine lange Nachspielzeit und der Ausgleich.

Die SVE-Frauen trafen auf den FC Overberge, dessen Bitte, 9 gegen 9 zu spielen, die Heessenerinnen. Wie in den vergangenen Wochen hatte die Eintracht wieder einen starken Drang nach vorne und erarbeitete sich durch lange Bälle in die Spitze gute Torchancen. Doch ebenfalls wie in den vergangenen Wochen belohnte sie sich nicht. Stattdessen kassierte Heessen durch Konter der Gäste Gegentore und es ging mit einem 0:3-Rückstand in die Halbzeit.  Durch motivierende Worte der Trainer gestärkt ging es in den zweiten Durchgang. Die SVE-Frauen spielten weiter offensiv nach vorne und trafen durch ein Eigentor zum 1:3. Nun witterten sie ihre Chance, daher drängte der SVE Overberge weit in deren Hälfte und schossen aus allen Lagen aufs Tor. In der 67. Minute war es dann Janice Schütterow, die nach zahlreichen Versuchen endlich einen Treffer erzielte. Keine 10 Minuten später ging Fiona Schütz nach langem Pass auf außen alleine aufs Tor zu und traf ins kurze Eck. Der SVE warf alles nach vorne, doch durch eine kleine Unachtsamkeit gelang Overberge noch ein Konter, den der FCO zum 3:4-Siegtreffer nutzten - allerdings in verdächtiger Abseitssstellung. In den letzten Minuten gelang den Heessenerinnen trotz einiger weiterer Versuche kein weiteres Tor mehr. "Dennoch sind die Moral und der Kampfgeist, die wir an den Tag legten, hervorzuheben und zeigen, dass mit der richtigen Einstellung einiges zu erreichen ist", sagte Nicole Brand nicht unzufrieden.